
Wer ein Haus baut oder saniert, steht irgendwann vor der Wahl, die Fenster auszusuchen. Mit guten Dämmwerten und modernem Design kann der Kunde zwischen zahlreichen Modellen und Ausführungen wählen. Neben dem Material ist aber auch der fachgerechte Einbau entscheidend. Denn durch falschen Einbau der Fenster können langfristig Schäden entstehen, hervorgerufen durch den permanenten Eintritt von Wasser in das Mauerwerk. Insbesondere bei immer extremeren Witterungslagen in weiten Teilen Deutschlands stellt dies ein nicht zu unterschätzendes Risiko dar.

Wird ein Fenster korrekt eingebaut, wird der Handwerker darauf achten, dass der entstehende Übergang vom Fensterrahmen auf das Mauerwerk durch eine entsprechende Abdichtung gegen Schlagregen geschützt wird: und zwar von außen an der Fuge zwischen Fensterrahmen und Mauerwerk bzw. Putz und von innen mit einer luftundurchlässigen Dichtung. Daraus ergibt sich ein funktionierender Übergang von zwei unterschiedlichen Bauteilen.
Während die Form der Abdichtung durch die RAL Gütegemeinschaft Fenster und Haustüren e.V. in einem umfangreichen Leitfaden zum Einbau beschrieben und somit geregelt ist, gibt es immer wieder Fälle, bei denen diese Regelungen keine Verwendung finden oder auf Kosten der Bauherren nicht richtig umgesetzt werden.
Die unabhängigen Sachverständigen des VQC – Verein zur Qualitäts-Controlle am Bau e.V. kennen sich mit typischen Verarbeitungsfehlern aus und decken diese bei der Prüfung auf. Eine Bauabnahme durch einen beauftragten Sachverständigen kann den Bauherren vor späteren Schäden durch nicht erkannte Baumängel bewahren.
Quelle: VauZett agentur
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